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„Wagram hilft“ – T-Shirts und Taschen sind fertig!

Liebe  „Wagram hilft“ – Fans und UnterstützerInnen,

es ist soweit – unsere T-Shirts und Taschen sind fertig! Wir werden die T-Shirts und Taschen bei verschiedenen Veranstaltungen zum Kauf anbieten, die Verkaufstermine erfahrt ihr hier auf unserer Website und auf Facebook. Bis dahin könnt ihr per Email bestellen: info@wagram-hilft.at

Der Preis für die T-Shirts, verschiedene Größen, schwarz mit weißer Skyline oder weiß mit schwarzer Skyline: € 20,00

Preis der Baumwolltaschen: € 10,00

Der Erlös geht natürlich zur Gänze auf unser Spendenkonto und wird für die Flüchtlingshilfe verwendet!

Wagram-hilft_Shirtskizze_schwarz

Wagram-hilft_Shirtskizze_weiß

Zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken!

Wir haben ein Lager!

Die SPARTA Deutsch-Wagram hat uns einen sehr schönen Lagerraum zur Verfügung gestellt!

Nun ist es uns auch möglich, die vielen Sachspenden sicher, sauber und trocken zu lagern. Wir freuen uns sehr!

Danke Sparta Deutsch-Wagram!

Wohncafè

Alle, die noch konkrete Fragen zur Vermietung von Wohnraum haben, bitten wir am 17. September 2015 ab ca. 20.30 Uhr ins „Marchfeld ab Hof“ in der Erbachstraße 1A.

Reinhard Pacejka und Andreas Manak beantworten Fragen rund ums Vermieten.

Informationsveranstaltung vom 8. September 2015 im Pfarrsaal

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Mehr als 100 Deutsch-Wagramerinnen und Deutsch-Wagramer sind gekommen, um sich über den Verein und die Möglichkeiten zu helfen zu informieren!

Wir waren ehrlich überrascht über das große Interesse und es war eine Freude für uns zu sehen, wie konstruktiv und positiv über dieses Thema diskutiert werden konnte.

Reinhard Pacejka hat die Struktur des Vereins erklärt und dass unsere Hauptaufgabe im Moment darin besteht, Unterkünfte für die Flüchtlinge zu finden.

Bgm. Fritz Quirgst berichtete dazu, dass es im ehemaligen Kindergarten in der Fabriksstaße zu einer Zusammenarbeit mit dem Verein  „menschen leben“ kommen wird. Dieser Verein betreibt bereits in Gänserndorf ein Haus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Somit werden aller Voraussicht nach Ende Oktober mehr als 20 Jugendliche in den ehemaligen Kindergarten einziehen können. Daneben gibt es noch einige Container, die als Hort genutzt wurden, auch hier könnten Jugendliche untergebracht werden. Die Unterbringung von unbegleiteten Jugendlichen erfordert besondere Voraussetzungen was Personal und Wohnraum betrifft, so muss etwa rund um die Uhr ein qualifizierter Betreuer im Haus sein. Der Verein „menschen leben“ hat das nötige Personal für diese Anforderungen und verfügt über die Erfahrung, die man für dieses Projekt braucht.

Reinhard Pacejka erzählte außerdem, dass demnächst eine Familie in eine Wohnung in dem neuen Haus in der Kinogasse einziehen wird und auch die Pfarre wird die Wohnung über dem Pfarrheim zur Verfügung stellen, in der ebenfalls eine (große) Familie untergebracht werden kann.

Falls Sie sich mit uns noch über Wohnraumvermietung (in welcher Form auch immer) unterhalten möchten, laden wir Sie herzlich ein, am Donnerstag, dem 17. September 2015 ab ca 20.30 Uhr ins „Marchfeld ab Hof“ (Erbachstraße 1A) zu kommen. Wir veranstalten ein „Wohncafé“, bei dem wir allfällige Fragen zu diesem Thema beantworten werden.

Abgesehen vom Bereitstellen von Wohnraum wird es verschiedene Möglichkeiten geben, sich bei der Betreuung einzubringen: Es gibt bereits einige Lehrer und Studenten, die Deutschkurse anbieten werden. Wer hier noch mithelfen möchte, kann sich gerne bei   Philipp Hiblinger, Gabriele Oberndorfer oder  Mag. Monika Bauer-Bogner melden.

Außerdem freuen wir uns über Übersetzer für Arabisch und Farsi, die besonders am Beginn bei der Kommunikation helfen können.

Florian Prochaska erzählte uns vom „Mentoring-Programm“ das die Möglichkeit bieten wird, für einen Flüchtling oder eine Flüchtlingsfamilie eine Art „Patenschaft“ zu übernehmen.

Das heißt, man ist Ansprechperson, wenn es Probleme gibt, begleitet eventuell bei einem Arztbesuch oder hilft bei den alltäglichen Dingen des Lebens wie zum Beispiel bei so simplen (und doch komplizierten) Dingen wie der Mülltrennung. Vielleicht begleitet man den Flüchtling bei der Eröffnung eines Bankkontos oder verbringt einfach Zeit miteinander. Es haben sich rund 40 Menschen gemeldet, die an so einer „Patenschaft“ Interesse haben!

Überhaupt wird das Spenden von Zeit eine sehr wichtige Sache sein. Gerade die Jugendlichen werden alle Arten von sportlichen Aktivitäten schätzen, aber auch andere Möglichkeiten, mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen.

Wer sich noch auf die Liste der Mentoren setzen lassen möchte, kann das einfach mittels E-Mail an Florian Prochaska tun.

Weiters haben uns mehrere Menschen Hilfe bei Möbeltransporten angeboten, ebenso Sachspenden in Form von Kleidung und Möbeln – wir werden sicher darauf zurückkommen! Zur Erinnerung: Zuständig für die Sachspenden ist Michaela Follner.

Für Geldspenden werden wir in den nächsten Tagen ein Spendenkonto eröffnen. Damit wird es uns möglich sein, Dinge wie Matratzen und Hygieneartikel anzuschaffen, aber auch zum Beispiel Brillen, Fahrscheine und Schulsachen für Kinder zu finanzieren.

Amrita Enzinger hat bereits vor einigen Wochen eine Frau aus dem Iran in ihrem Haus aufgenommen und berichtete, wie das Leben mit ihrem Gast aussieht und über die Herausforderung, sich ohne eine gemeinsame Sprache zu verständigen.

Alexandra Manak erklärte, dass sie für die Kommunikation zwischen den Helfern und dem Vorstand zuständig ist, alle allgemeinen Anfragen beantwortet, Öffentlichkeitsarbeit macht (Website, Presse) und in weiterer Folge auch Veranstaltungen für und mit den Flüchtlingen organisieren wird.

Weiters berichtet sie über die Möglichkeit, einen oder mehrere Flüchtlinge in einem privaten Haushalt aufzunehmen und erklärt den Ablauf:

Man beschreibt der Diakonie so gut es geht den Wohnraum oder das Zimmer, das man zur Verfügung stellen kann und teilt eventuell auch mit, wen man sich am besten als Mitbewohner vorstellen kann (eine Frau oder einen Mann, ein Paar, oder eine Frau mit Kind oder Kindern?).

Danach bekommt man relativ rasch telefonische Vorschläge, das heißt, man erfährt, welches Alter, Geschlecht und Nationalität die Menschen haben, die man aufnehmen könnte. Danach gibt es die Möglichkeit des persönlichen Kennenlernens (entweder in Traiskirchen oder in Wien) und danach kann man sich entscheiden, ob man die Flüchtlinge oder den Flüchtling aufnehmen möchte oder nicht.

Hat man nach dem Kennenlernen beschlossen, den oder die Flüchtlinge aufzunehmen, können diese in der Regel rasch einziehen. Die Diakonie zieht sich dann aus der Betreuung zurück, das heißt, es gibt für den Flüchtling und die Gastfamilie keine Unterstützung mehr. Hier kann der Verein „Wagram hilft“ ansetzen und Gastgeber und Gast unterstützen, Kontakt zu den anderen Flüchtlingen herstellen, beim Spracherwerb helfen etc. Im  besten Fall kommen dann  Mentoren zum Einsatz, um die Gastgeberfamilie zu entlasten.

Kontakt zur Diakonie: Wohnberatung Diakonie
oder 0664/883 023 02

Dr. Andreas Manak klärte uns danach noch über den Unterschied zwischen Mietvertrag und Prekariatsvertrag auf, er rät dazu, eher eine Prekariatsvereinbarung abzuschließen, da diese eine jederzeitige Kündigung von beiden Seiten ermöglicht. Ein Muster für diese Prekariatsvereinbarung gibts hier.

Beim Abschluss eines Mietvertrags weist Dr. Manak auf die Mindestdauer von 3 Jahren hin, die keinesfalls unterschritten werden darf.

Eine Anregung beim Infoabend war, für den Kontakt mit der Bevölkerung auch andere Wege als das Internet zu wählen, um möglichst alle BewohnerInnen von Deutsch-Wagram zu erreichen. Wir werden also ab sofort auch andere Möglichkeiten nutzen (Stadtmagazin, Pfarrbrief, Aushänge in Lokalen, vielleicht sogar Postwurfsendungen).

Abschließend möchten wir uns nochmal für das große Interesse und die wirklich zahlreichen und vielfältigen Angebote und Anregungen bedanken und freuen uns schon auf die weitere Zusammenarbeit mit euch allen!

Fragen, Wünsche, Anregungen bitte an  info@wagram-hilft.at

Bild: Martin Schiffer